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Fischbrötchentour Juni 2016 0151Foto: Norbert aus Zetel, Text: Holger Luttmann

... eine norddeutsche (Kult) ur Veranstaltung.
X km Radfahren auf Landwirtschaftswegen, prima Landesstrassen durch flache oder hügelige Landschaft ist das übliche RTF Erlebnis. Möglichst ungebremst einen hohen 30iger Schnitt erzielen schafft Zufriedenheit.
Es geht auch anders. Die salzige Nordseeluft, Deich hoch und runter, Betonplattenstraßen am Deich, roter , senkrechter Ziegelstein als Straßenbelag, Straßenabsperrungen am Deich die auch die Lenkkünste erfordern, Verpflegung mit Fischbrötchen im Hafen, leichter Nieselregen mit böigem Wind, neben blöckenden Schafen als anfeuernde Passanten immer ein freundliches „Moin“ von den Zweibeinern und der Start-Zielbereich in einem alten restaurierten Kuhstall mit leckerem Rhabarberkuchen und Grillwürstchen, bilden ein Setup, das küstennahe Norddeutsche nicht besser als Heimat beschreiben könnten.
Unsere roten Vereinstrikots waren in diesem grünen Umfeld lebendige Kontraste, fügten sich aber prima ein.
Für unseren Okuba aus Eritrea war es wieder eine Lektion Deutschkunde, die Ossy als sein Mentor wie immer vermittelnd begleitete.
Auch wenn am Ende keine riesige Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht wurde, waren wir dem ursprünglichem Geist von RTFs doch sehr nahe.
Dank an meine Mitradler vom RSC und dem Orga-Team in Zetel

anhang2Text: Manfred Held; Foto: Rolf Fellermann

Samstag hatten sich ein Teil des RSC, sowie zwei nette Gäste, aufgemacht zu einer kleinen Spazierfahrt nach Bremerhaven. Dabei sind wir bei bestem Wetter möglichst ruhige Straßen beiderseits der Weser gefahren, so dass es möglich war, wie ausgeschrieben ausgiebig zu plauschen. Manchmal schien es dass die Gespräche unterwegs wichtiger waren, als das Radeln. Trotzdem sind wir mit einem ansehnlichen gleichmäßigen Tempo zu unserer Pause in Brake gekommen. Nach den obligatorischen Fischportionen ging es den Rest bis Bremerhaven auf der rechten Weserseite weiter, wobei ein klein wenig Wind aufkam. Die Sonne hat uns aber nie im Stich gelassen, so dass alle gut gelaunt ihr Hefeweizen (natürlich alkoholfrei) im Schaufenster Fischereihafen erreicht haben. Ein paar ganz Wilde sind dann noch mal eben mit dem Rad wieder nach Hause gefahren (so wie ich die kenne war da nichts mehr mit Plausch) und der Rest ist braungebrannt und zufrieden ins Auto oder die Bahn gestiegen.

Ich danke Allen für die Teilnahme und gute Laune und nehme das als Ansporn, so etwas noch einmal wieder an zu bieten.

RTFDelmenhorst2016Text: A. Vette; Fotos: H. Luttmann, Thomas (Delme-Cycler)

„Fährst Du auch in Delmenhorst mit?“, fragten meine Vereinskameraden vor einiger Zeit, und ich wusste: jetzt ist die Zeit reif für das erste Mal! Waren es vorher allem Radtouren, Trainingsfahrten und Tagesausflüge ins bremer Umland, so packte ich am letzten Sonnabend mein Rennrad ins Auto und machte mich auf den kurzen Weg nach Delmenhorst zu meiner ersten RTF. Auf dem Weg dorthin bemerkte ich viele Autos, die ein Rennrad geladen hatten, und am Parkplatz beim Startplatz herrschte reger Betrieb. Die Anspannung stieg.

Auszug aus: Erfahrungsberichte im Mai - Etappenfahrt zum Roland Radmarathon in Bremen - in http://www.rmc-schloss-neuhaus.de/presse-erfahrungsberichte (am 19. Mai, 2016).

imageVon B.M ...

Samstag, Start des Marathons

Laut Manfred (einem der Organisatoren vom RSC Rot Gold) haben wir Glück. Ausnahmsweise hätten wir den Gegenwind auf der ersten Hälfte, solange wir noch fit sind. Mein Eindruck war eher, dass der Rückenwind auch später fast permanent aus der falschen Richtung blies. Passend dazu eine Frage von Klaus: „Wie schnell sind wir?“ „34.“ „Wie schnell???“ „34, wir haben Rückenwind.“ Lautes Gejohle von hinten. Offenbar war dort auch der Eindruck entstanden, der Rückenwind käme gerade wieder aus der falschen Richtung. 

Eines der ersten Trikots, die wir am Start sahen,

war vom Radtreff Borchen. Auf der Strecke stieß noch ein Fahrer der RG Paderborn zu uns. Die Welt ist klein

teaserboxKilometer mussten her, schließlich ist bald MSR und die Besi & Friends Tour nach St. Tropez. Die letzten 4 Wochen vom Infekt völlig geplättet, wackelte die Woche davor meine Teilnahme auch noch gewaltig - vor lauter Husten konnte ich kaum sprechen. Maren seilte sich einen Tag vor dem Marathon auch noch mit Mittelohrentzündung ab - Du hast uns echt gefehlt ! - einzig Aurelia war top fit - zwar nix trainiert und noch nie über 200 km Rad gefahren, aber sonst fit.

Und dann war FEINSTES Sommerwetter - geil, weil besser geht's nicht! Der RSC Rot-Gold Bremen organisierte das jährliche RTF wie immer super. Klasse Tourenguiding durch Günther für unsere Marathongruppe von 20 Personen, weltklasse Verpflegung unterwegs und ganz nette Leute in der Gruppe.

020 Bremer Roland Marathon
Manfred Peschka

511 Teilnehmer, so viel wie nie zuvor, versammelten sich am Sportturm der Uni Bremen und nahmen mit ihren Rennrädern bei bestem Wetter Strecken zwischen 57km und 220km unter die Räder. Alle sind wieder heil zurückgekommen. Bis auf einen harmlosen Sturz gab es keine Unfälle, auch die Pannen blieben weitgehend aus. Das ist ein Zeichen für die gute Vorbereitung der Teilnehmer und ihren disziplinierten Fahrstil. Chapeau!
Zwei Ausnahmen fielen besonders auf: ein gehbehinderter Sportler startete mit seinem Dreirad, ein Postzusteller nahm kurzerhand sein Dienstrad, allerdings ohne die große Tasche auf dem Frontgepäckträger. Leute, ihr seid Helden!
Eine weitere Besonderheit war, dass Radio Bremen einen Übertragungswagen geschickt hatte, um in der Sendung „Bremen 4 kommt ´rum“ live von der Veranstaltung zu berichten. Vielen Dank an Radio Bremen, den Moderator Keno Bergholz und vor allem die Radsportler, die sich für ein Interview zur Verfügung gestellt hatten. Teilweise konnte man hören, dass sie noch außer Atem waren.IMG 0308
Einzelne Gruppen von Radsportlern haben die terminlich günstige Lage (Vatertag am Donnerstag davor) genutzt, und sind im Rahmen einer mehrtägigen Tour auf ihren Rädern angereist. Dabei wurden hunderte von Kilometern vor dem eigentlichen Marathon absolviert. Besonders erwähnenswert: die Sportler aus Neuhaus und aus Fuldabrück.

Für uns, den RSC Rot-Gold Bremen, war es ein großes Fest. Wir hatten viel Spaß mit euch. Nach so einer Veranstaltung weiß man, wofür die im Vorfeld geleisteten Stunden zur Vorbereitung gut sind. Nach dem Marathon ist vor dem Marathon! Wir freuen uns, euch im nächsten Jahr wiederzusehen und wünschen euch für den Rest der Saison eine pannen- und unfallfreie Fahrt. Für diejenigen, die langfristig planen wollen/müssen: der 21. Bremer Radmarathon mit angeschlossener RTF wird am 6. Mai 2017 stattfinden.