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Am Samstagvormittag, den 02.02.19 gegen 11:00 Uhr trafen wir uns mit 18 Teilnehmern zur traditionellen Kohltour, organisiert von Conny, Belle und mir am Bahnhof in St. Magnus. Einige der Teilnehmer waren mit dem Auto, andere mit der Regio S-Bahn RS 1 angereist.
Hannelore und Erhard stießen unterwegs noch dazu, so dass wir insgesamt 20 Personen bei Tisch waren. Bei bestem Wetter ging es zunächst durch den Park "Blumenkamp", welcher fälschlicherweise oft als Knoops Park bezeichnet wird.
Als wir das Haus Krämholm erreichten, gab’s zum ersten Mal Historisches „auf die Ohren“. Das Haus Krähnholm war seinerzeit beim Ausbau der A 270 im Wege und wurde fachgerecht abgetragen. 1971 wurde es als Rekonstruktion an dieser Stelle neu aufgebaut. Es erfolgte noch der Hinweis auf das Kunst Café Kränholm, ein um 1870 in der Epoche des Historismus erstelltes l-förmiges Haus, in dem früher einmal der Obergärtner Tillery lebte. Markant sind die Türen und Fenster mit der bis heute erhaltenen Sprossenteilung in der Form von Rauten.

Durch das Westtor führte ich die muntere Truppe in Knoops Park zur Jünglingshöhe. Von hier aus hatten wir einen klaren, weiten Blick über die vor uns fließende Lesum, welche früher als Grenzfluss zwischen Bremen und Hannover fungierte. Durch die Sichtachsen der Bäume hindurch, konnten wir das Panorama auf das vor uns liegende Werderland, eine Flussniederungslandschaft am rechten Weserufer, genießen. Es erfolgte an dieser Stelle der Hinweis, das sich in dem unterhalb vor uns gelegenen und geschützten Polder, welcher mit den Gezeiten mal Hoch- und Niedrigwasser führt, bis zu 60 verschiedene Tierarten leben.
Weiter ging es durch den von Wilhelm Benque, welcher auch den Bremer Bürgerpark geplant hatte, Park, in dem auch die traditionellen Musik-Veranstaltungen "Sommer in Lesmona" stattfinden.
Beim ehemaligen Schloss Mühlenthal, welches seinerzeit im englischen Tudorstil errichtet wurde, blieb uns nur noch ein Blick auf die Schautafel, da das Schloss 1933, nachdem es längere Zeit ungenutzt und dem Verfall Preis gegeben war, abgerissen werden musste. Damit man aber zumindest noch einen Eindruck von der Grundfläche des Schlosses bekam, hat man Steine als Grundriss in die Erde eingelassen.
Nach einem "obligatorischen" Gruß hinüber zu der von dem Bildhauer Claus Homfeld erschaffenen Bronzestatue, welche Baron von Knoop in voller Lebensgröße zeigt, wanderten wir weiter zu den 12 Aposteln. Hierbei handelt es sich um Linden, welche auf Säulenform getrimmt wurden.
Dann ging es durch das Mühlental, vorbei an kleinen Rinnsalen welche etwas weiter unten schon deutlicher als Wasserlauf erkennbar waren. Wir passierten auf unserem Spaziergang den alten Knoopschen Hafen, eine mittlerweile trockene Ausbuchtung, in der früher die Freizeitboote des Barons lagen. Wir grüßten die in der Ferne stehende Büste von Admiral Brommy und kamen wenig später an dem "Haus Schwalbenklippe" vorbei. Auf diesem Grundstück befand sich einstmals eine Villa, in der der Admiral lebte.
Wenig später passierten wir das Admiral Brommy Café, wo es bereits nach leckerem Kaffee duftete. Ein paar Meter weiter kamen uns auch schon Hannelore und Erhard entgegen und gemeinsam ging es weiter. An der Kreuzung Am Lesumhafen / Ecke Admiral Brommy Weg trennten sich unsere Wege. Für die einen ging es auf dem direkten Wege zur Restauration "Lesumer Hof", die anderen folgten mir und genossen bei einem kleinen Umweg noch das Panorama Lesums.
Unterwegs passierten wir u.a. auch die ehemalige Jugendarreststätte, über die Rolf Harting sehr Wissenswertes und Interessantes zu berichten wusste. Inzwischen ist die Arrestanstalt umgebaut und in schicke Eigentumswohnungen umgewandelt worden.
Wenig später trafen wir ebenfalls in der Traditionsgaststätte „Lesumer Hof“ ein und genossen ein wunderbares Grünkohlessen, ausreichend und schmackhaft und reichlich und gut..... und, und, und.
Viel zu kurz war die Zeit, wir hätten gerne noch die entspanne Atmosphäre, in der viele Erinnerungen untereinander ausgetauscht wurden, länger genossen. Leider war der Saal anschließend erneut gebucht und so wanderten wir nach 2 Stunden (fast) alle gemeinsam in Richtung St. Magnus. Zuerst an der Bahnstrecke entlang, dann als Abschluss wieder durch den Park Blumenkamp zum Parkplatz, auf dem unsere Autos standen.

Abschließend möchte ich mich bei Euch allen bedanken, dass ihr mir so aufmerksam zugehört habt, auch wenn die Informationen möglicherweise den einen oder anderen weniger interessiert haben.

Bei ausreichendem Interesse könnte ich mir durchaus vorstellen, zu einem späteren Zeitpunkt, wenn es etwas wärmer geworden ist, mit Euch noch einmal zurück zu kehren und die Landschaft, mit ihrer wunderbaren Aussicht nach einem Spaziergang bei einem Picknick im Park zu genießen.

Herzlichen Dank!
Conny und Ossy

PS. Beginnt nicht bald die Spargelsaison ??? :) 

   
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