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Text + Fotos: Elli Schröder

Am 1. Februar 2020 trafen sich einige Mitglieder und Gäste, um ihr Wissen zum Thema erste Hilfe in den Modulen Sport und Verkehr aufzufrischen.

Wir hatten einen Kurs beim DRK-Kreisverband Wesermünde gebucht.

Nach einer freundlichen Begrüßung und Vorstellungsrunde wurde jeder Teilnehmer nach seinen Erwartungen gefragt.
Wir wünschten z.B.: Auffrischung, Wiederholung, Neues, Sicherheit gewinnen, Panik vermeiden, Selbsthilfe, Material, Kreislaufstörung, Beatmungshilfe und Stürze.

Die Kursleiterin (Frau König) hat, meiner Meinung nach, recht kurzweilig und kompetent alle gewünschten Themen behandelt. Durch praktische Übungen (Verbände anlegen, stabile Seitenlage) wurden die vielen Informationen verinnerlicht und der Kurs aufgelockert.

Als Material für Touren empfahl uns Frau König:
• Pflaster
• Rettungsdecke
• 1 Verbandspäckchen
• 1 sterile Kompresse

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Rückblick
Unser Verein zeichnet sich zunehmend durch eine starke Gemeinschaft aus. Jeder hat im letzten Jahr mit angepackt, sei es bei gesellschaftlichen oder sportlichen Events. Toll!!!
Unsere Rot-Gold-Bremen-Veranstaltungen waren sehr erfolgreich: im Mai führten wir den Roland Marathon durch. Wer wollte, konnte sich von Guides führen lassen, und ein sog. Lady‘s Special wurde angeboten. Im Spätsommer stand unsere Löwenherztour für den guten Zweck auf dem Programm, gefolgt von der CTF „Ich mag‘s dreckig“ im Herbst.
Als Saisonvorbereitung hatten sich einige Rot-Goldler Mallorca als Ziel ausgesucht. Zum 30-jährigen Jubiläum des Rhönmarathons in Bimbach erschienen mehr als zehn Radler aus unserem Verein und bewältigten die 305km-Strecke und sogar die sog. „Bimbach-400“. Des weiteren ging es zur „Fahrt in den Sonnenaufgang von Groningen nach Bremen. Unsere Ride-4-Fun-Reise, an der 14 Personen teilnahmen, führte in die Rhein-Lahn-Region.
Die Wintersaison 2019 hatte die „Westphalen Trophy“ auf dem Programm. An ihr nahmen Robert und Florian teil. Elli erklomm den Deister, Ulrike nahm an einigen MTB-Rennen teil. Ferner „erwühlten“ sich Robert und Volker als 80 CTF Punkte. In Goldenstedt ging das komplette Rot-Gold-Team an den Start.
Auf der Jahresabschlussfeier wurden weitere sportliche Erfolge gewürdigt:

0f0e2b1f 4111 4cb9 90dd 11e466dbc35aAm 05.01.20 fuhr ich das erste Mal mit einem Crosser bei der WWBT, Westfalen-Winter-Bike-Trophy. Dies ist eine Winterserie von Country-Touren-Fahrten (CTF) für Jedermann.
Organisiert wird diese von einem Zusammenschluss von Veranstaltern aus dem Radsportbezirk Westfalen-Mitte, um zusammen eine Winter Serie auf die Beine zu stellen. Man bekommt eine Lenkernummer, einen QR-Code und eine Serienkarte für neun Veranstaltungen von Januar bis März. Wer mehrere Touren fährt, bekommt am Ende eine kleine Auszeichnung.
Die Auftaktveranstaltung „Schlösserroute“ wurde von dem SC Capelle ausgerichtet. 892 Teilnehmer starteten. Das ganze Dorf, Sportler, Anwohner und die freiwillige Feuerwehr waren aktiv. Fünf Rot-Goldene testeten die 52 km Schlamm-Strecken rund um Capelle. Es war eine schöne Strecke, mit einer Kontrollstelle auf dem Gelände des Schloss Nordkirchen. Ich fühlte mich auf dem Crosser richtig wohl und werde, so oft wie möglich, an den nächsten Sonntagen morgens um sechs nach Westfalen fahren......

Elli Schröder

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Zum dritten Mal fuhren Ossy und ich an Silvester nach Hannover zur Silvester CTF der Radsportgemeinschaft Hannover.
Insgesamt waren wir acht Rot-Goldene, die sich für die 50 km Runde entschieden hatten. Durch die Eilenriede ging es zu den Ricklinger Teichen. Dort gab es einen Rundkurs, welcher mehrfach durchfahren wurde. Für die „ Jungen Wilden“ gab es sogar einige Single Trails.
Am 31.12.20 steht schon ein Termin in meinem neuen Kalender :-)

Elli Schröder

Eines unserer Mitglieder leidet an ALS und ist, um weiter Radfahren zu können, Anfang der Saison 2019 auf ein Liegedreirad umgestiegen. Wenn die Handkraft nachlässt, so dass ein sicherer Bremsvorgang nicht gewährleistet ist, muss eine Alternativlösung gefunden werden..

Da das Liegedreirad mit mechanischen Bremszangen ausgestattet ist, kann man die Bremsbetätigung so umbauen, dass mit einer seitlichen Bewegung des linken Knies sicher gebremst werden kann. Dazu muss ein handelsüblicher Bremsgriff für ein Lastendreirad mit 2 Zugabgängen (z.B. Promax Doppelbremshebel) umgerüstet und mit einer Hebelverlängerung ausgestattet werden.

Dabei ist die Frage zu klären, wie lang der Hebel letztlich sein muss. Einflussparameter dafür sind

  • die Beinlänge des Fahrers;

  • die seitlichen Kräfte, die der Fahrer mit seinem linken Beinaufbringen kann;

  • und die Wegstrecke, die seitlich mit dem Knie aufgebracht werden kann.

Es läuft also auf einen Kompromiss hinaus. Je länger der Hebel ist, umso geringer sind die Betätigungskräfte, umso größer ist allerdings auch der Betätigungsweg. Um diesen Kompromiss einzugrenzen, haben wir einen ersten Prototypen gebaut, der vielfach verstellbar ist.

Im ersten Schritt wird die Kunststoffauflage des Bremsgriffs abgeschraubt. Die Bohrungen haben einen Durchmesser von 5mm. Bingo! Kerndurchmesser für M6, die Befestigungsfrage ist damit geklärt. Aus einem U-Profil ist schnell eine Verlängerung gemacht, die über die beiden Gewinde im Hebel befestigt werden. Ein Kniepad (Holzscheibe mit durchgesteckter M5-Schraube) kann auf der Verlängerung in 25 mm Schritten befestigt werden.

Auf dem Zentralrohr des Rahmens (in diesem Fall mit Durchmesser 45 mm) wird ein 22mm Rohr mit einer zweigeteilten Schelle befestigt. Auf diesem Rohr ist der Bremsgriff frei verschiebbar. Durch Verschieben des Bremsgriffs und entsprechende Anpassung der Hebelverlängerung kann die Bremsbetätigung an die Kräfte/ Wege sowie an die Beinlänge des Fahrers angepasst werden. Das nachfolgende Bild zeigt eine Sitz- und Betätigungsprobe. Das Kniepad ist leider kaum zu erkennen. Schwarz vor schwarzem Hintergrund …

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